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INSTALLATION
Das Projekt „Right Norm?“ wurde Anfang 2013 ins Leben gerufen um das medienerzeugte Frauenbild zu relativieren. Die Brust, beziehungsweise die Entblößung der Brust, stellt dabei das Symbol der Freiheit dar. Das Ziel ist die Auflösung des Zerrbilds der Wirklichkeit, sowie die Durchbrechung zur Egalität.


Wir haben Komplexe, weil wir den Körper als Ausdruck unserer Selbst ansehen.
Komplexe sind Übertreibungen, unbewältigte und auf das körperliche verlagerte Konflikte.
Der Schönheitswahn ist der Versuch, vom Körperlichen auf die Psyche einzuwirken, weil nur über die Psyche der Mensch als Kunde über die Medien erreichbar und manipulierbar ist.


Perfektionismus ist eine subjektive Haltung.
Perfektion ist selten erreichbar und nicht immer das Ultimo. Wenn Schönheit nur nach objektiven Maßstäben gemessen wird, wird sie trivial.


Ergebnis ist die zwei mal elf Meter große Installation, die 60 Gipsabdrücke verschiedenster Frauen im Alter von 18 bis 71 Jahren zeigt, die die Objektivizierung der Frau nicht billigen, teilweise sogar Komplexe bezüglich ihrer Brüste haben – und sich genau deshalb überwinden wollten, an diesem Projekt teilzunehmen.